Im Rahmen einer IT-Migration stößt das Projekt-Team nach und nach auf alle „Sünden aus der Vergangenheit“:

  • Seit Jahren etablierte IT-Lösungen besitzen oft nur eine lückenhafte Dokumentation. Insbesondere Schnittstellen und Datenmodell sind häufig unsauber dokumentiert.
  • Alternativ gibt es die „lebende Dokumentation“: wenige Mitarbeiter, die jeden Winkel der Quellsysteme kennen.
  • Es gibt kaum Mitarbeiter, die sich sowohl in der „alten“ als auch in der „neuen Welt“ auskennen.
  • Im Laufe der Jahre wurden schnelle Lösungen für Übergangszeiten geschaffen, die sich nach und nach etabliert haben und zum Migrationszeitpunkt noch bestehen und sogar weiterentwickelt werden.
  • Die Quellsysteme basieren auf gewachsenen (und teilweise auch gewucherten) Datenstrukturen, die möglicherweise schlecht dokumentiert sind.
  • Es existieren Daten-Altlasten und eigentlich nicht mehr erlaubte Datenkonstellationen, z.B.:
    • Daten über Verträge, die auf unterschiedlichen AGB- oder Tarifgenerationen oder inzwischen nicht mehr gültigen Gesetzeslagen basieren;
    • undokumentierte Datenkonstellationen: Das Datenbankfeld MONATL_ZAHLUNG beinhaltet die Werte „N“ oder „J“. Die Bedeutung ist vermutlich klar - aber: Was bedeuten die Feldinhalte „0“, Leerzeichen und „Z“?
    • Dateninkonsistenzen in zwei Quellsystemen, deren Daten in einem Zielsystem zusammengefasst werden sollen. Diese ergeben sich häufig durch Schnittstellenfehler oder auch durch „kreative“ Benutzer.
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