Probleme mit der IT? Oder doch eher mit der Datenqualität?

Prozessfehler, Fehleinschätzungen bei Entscheidungen, Fehlkalkulationen und andere Probleme werden aus Anwendersicht häufig durch Qualitätsprobleme in eingesetzten IT-Systemen hervorgerufen. Aber: sind es wirklich immer die IT-Systeme? Oder ist es doch häufig die Qualität der Daten, die in diesen Systemen gehalten werden?

Wenn man sich vor Augen führt, dass sich laut Schufa pro Monat etwa fünf Prozent der wirtschaftlich relevanten Informationen ändern, dann bekommt man eine ungefähre Vorstellung von der Aufgabe, die Informationen in einem IT-System oder gar einem Verbund verschiedener Systeme in einem Unternehmen aktuell zu halten.

Welche Kosten erzeugen Daten zweifelhafter Qualität?

Die Folgen mangelnder Datenqualität haben eine große Bandbreite: Sie bewegen sich vom Imageverlust gegenüber Kunden durch Rechtschreibfehler in Adressen oder Anreden über kommerzielle Folgen durch Fehlkalkulationen oder Fehleinschätzung bei Entscheidungen bis hin zu lebensgefährlichen Situationen im Gesundheitswesen oder im Flugverkehr durch unzureichend genaue Messwerte oder falsch übermittelte Daten.